Gemeinsam mehr erreichen

Entschieden gegen Rassismus und Diskriminierung e.V.
Wir sind ein Verein in Bielefeld und wir beraten Personen,
die sich gegen erlebte Diskriminierung und erlebten Rassismus einsetzen.
Erreichbar sind wir 
unter der Telefonnummer 0 178 3124644 

 und unter der Mailadresse rassismuskritisch@googlemail.com
Menschen, die sich gegen Rassismus vor Gericht wehren, brauchen Unterstützung!!!
Konto: S. Dik/ Betreff: Entschieden gegen Rassismus       DE72 4306 0967 4134 4571 00

News



Dringender Unterstützungsaufruf!
 Geld für Prozess gegen Rassismus benötigt! Skandalöses Gerichtsurteil gegenüber ausgeübtem Rassismus in der Stadt Bielefeld! Zeit für solidarisches Handeln gegen Rassismus. 
Es ist nicht gerecht, aufgrund seiner zugeschriebenen Ethnie oder mittels rassistischer Zuschreibungen diskriminiert zu werden, denn diese Diskriminierungen verletzen die Menschenwürde und sind mit schmerzhaften Gefühlen verbunden. Daher ist es eher selten, dass Menschen die diskriminiert wurden vor Gericht gehen und klagen. 
Ein Mann in Bielefeld war so mutig und hat nach massiven rassistischen Diskriminierungen durch Vorgesetzte in einer Bielefelder Behörde geklagt! Denn zum Glück bestehen seit 1948 die Menschenrechte und seit 2006 in der BRD das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz! Abgesehen davon hat es niemand verdient, diskriminierend erniedrigt zu werden!

Doch was passierte? Dieser mutige Kläger verliert in erster Instanz vor dem Arbeitsgericht, obwohl Kolleg*innen in einem Protokoll mit ihren Unterschriften den Rassismus seitens der Chefin bezeugt hatten. Wie reagierte die Stadt, die sich mit den Wochen gegen Rassismus schmückt und Mitglied in der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus ist? Angeklagte und der Bürgermeister  der Stadt leugneten Rassismus in der städtischen Institution. Zudem wurde der diskriminierten Person die Arbeitsstelle gekündigt!  Im Landesarbeitsgericht Hamm ging der Schein weiter: Es würde kein Rassismus vorliegen. Die Zeug*innen, welche die massiven Diskriminierung bestätigen konnten, wurden nicht eingeladen Die Berufung wurde nicht zugelassen! Und vom Bundesarbeitsgericht wurde die Nicht-Zulassungsbeschwerde zurückgewiesen, wegen angeblicher formaler Fehler.
Was für ein Zeichen soll das sein? 
„Du sitzt am kürzeren Hebel, halt lieber den Mund?“, „Wir können tun und lassen was wir wollen!“ Nun ist es an uns, solidarisch zu handeln und Geld für die entstandenen Prozesskosten in Höhe von 3.000 Euro zu sammeln, um die Person zu unterstützen, die offensiv gegen Rassismus in der Stadt Bielefeld gekämpft hat! Wer sich gegen Rassismus wehrt, darf nicht dafür bestraft werden!
Als Zeichen gegen das Unrecht und als Zeichen der Solidarität möchten wir für den mutigen Kläger Geld für die entstandenen Prozesskosten sammeln! Denn die Menschenrechte müssen ernst genommen werden!
Wir brauchen eure Solidarität gegen Rassismus!
EmpfängerIn:  Sevim Dik: Entschieden gegen Rassismus und Diskriminierung, Rassismus in der Stadt Bielefeld
IBAN: DE72 4306 0967 4134 4571 00
   



Shetani - Filmvorführung

Montag, 16.12.19, 18:00 Uhr, Welthaus Bielefeld
Breaking the Silence – Film- und Diskussionsveranstaltung zum Ende des deutschen Kolonialreichs vor 100 Jahren
Zum Abschluss der Sonderausstellung „Breaking the Silence – Der Zorn des Mdachi bin Sharifu“ zum deutschen Kolonialismus in Ostafrika, die noch bis zum 8.12.2019 in der FH Bielefeld zu sehen ist, präsentieren die Vereine "Entschieden gegen Rassismus" und "Berlin Postkolonial" im Welthaus Bielefeld den Dokumentarfilm Shetani (D, 2019). Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Austausch mit dem tansanischen Protagonisten Mnyaka Sururu Mboro und der Regisseurin Niwa Ehrlich aus Köln.

Film: Vor über 40 Jahren erhält Mnyaka Sururu Mboro den Auftrag, den Kopf des tansanischen Widerstandskämpfers Mangi Meli in Deutschland zu finden und in seine Heimat zurückzubringen. Mangi Meli wurde 1900 von deutschen Kolonialisten erhängt und sein Kopf zur Rassenforschung nach Deutschland verschifft. Von Berlin aus beginnt für Mboro eine jahrzehntelange und bislang erfolglose Suche in einem Netz ethnologischer Sammlungen und Institutionen.
In Kooperation mit bielefeld postkolonial.
Eintritt frei.


Am 16.12.2019 um 18 Uhr  Film "Shetani" mit Diskussion zu Tansania, deutscher Kolonialismus und Widerstand im Welthaus, August Bebel Strasse 62, Bielefeld 
Mit Herrn Mboro

Ausstellung gegen antimuslimischen Rassismus
vom 18. November 2019 bis zum 08. Dezember 2019
in der Fachhochschule Bielefeld,
Interaktion 1, 33619 Bielefeld, Eingangsbereich,
S-Bahnstation Wellensiek (Linie 4, Richtung Lohmannshof)

Das Islamische Zentrum Gütersloh e.V. in Kooperation mit dem Verein „Entschieden gegen Rassismus und Diskriminierung e.V.“ setzt sich in der Ausstellung gegen antimuslimischen Rassismus mit den subtilen Formen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Kontext der Zuschreibungen und Konstruktionen der Dämonisierung von Gruppen auseinander. Mit der Ausstellung soll ein Raum geschaffen werden, in dem Betroffene zu Wort kommen und selbstermächtigt ihre Erfahrungen deuten. Der Eintritt ist frei.

Am Mittwoch 20.11.2019 findet von 16 bis 18 Uhr eine Veranstaltung an der FH Bielefeld im Raum B343 zur Eröffnung der Ausstellung statt, wo Yasmina Gandouz-Touati einen einführenden Vortrag hält und Julya Ibrahim im Anschluss die Ausstellung offiziell eröffnet.

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Zweite Ausstellung
Breaking the Silence I - Der Zorn des Mdachi bin Sharifu
vom 18. November 2019 bis zum 08. Dezember 2019
in der Fachhochschule Bielefeld,
Interaktion 1, 33619 Bielefeld, Eingangsbereich,
S-Bahnstation Wellensiek (Linie 4, Richtung Lohmannshof)

Im Herbst 1919, kurz nach Deutschlands endgültigem Verlust seiner Kolonien, tritt ein ostafrikanischer Sprachlektor namens Mdachi bin Sharifu in mehreren deutschen Städten als Redner über „Unsere koloniale Vergangenheit“ auf. In Berlin, Erfurt, Cottbus und Hamburg ist es das erste Mal, dass ein Schwarzer zu diesem Thema das Wort ergreift. Doch nicht allein deshalb rufen seine Auftritte im ‚weißen‘ Publikum heftige Reaktionen hervor. Auch das, was er berichtet, ist für viele eine einzige Provokation. Ausgehend von ausgewählten Original-Fotografien aus der Sammlung des Plantagenbesitzers Karl Vieweg in "Deutsch-Ostafrika", welche die Botschaft Tansanias zur Verfügung gestellt hat, hinterfragt die Wanderausstellung von Berlin Postkolonial den langlebigen Mythos von der Loyalität der Kolonisierten zum deutschen Kaiserreich.
Eröffnung: 18.11.2019 um 18 Uhr in Raum B245 Fachhochschule Bielefeld, Interaktion1, 33619 Bielefeld
Einführung: Christian Kopp (Berlin Postkolonial)
Gespräch: Vitali Kazimoto & Mnyaka Sururu Mboro (Berlin Postkolonial)
Moderation: Lucy Hall                           
  Der Eintritt ist frei.
Kooperationspartner: Entschieden gegen Rassismus und Diskriminierung e.

Entschieden gegen Rassismus und Diskriminierung e. V. hat
zusammen mit maiz in Linz und COMPA in Bolivien ein Buch herausgegegen:
Pädagogik im globalen  postkolonialen Raum
Bildungspotenziale von Dekolonisierung und Emanzipation
https://www.beltz.de/fachmedien/sozialpaedagogik_soziale_arbeit/buecher/produkt_produktdetails/37938-paedagogik_im_globalen_postkolonialen_raum.html

Über uns

Wir sind diskriminierungs- und rassismuserfahrene Personen und in
Diskriminierungs- und Rassismusverhältnissen bevorteilte Personen,
die sich seit 2017 treffen. Wir unterstützen Personen, die sich gegen Diskriminierung und Rassismus wehren